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Über uns

Der Gasthof "Zur Post" ist die älteste, traditionelle Wirtschaft im historischen Gebäude. Hier wurde im Jahre 1851 die erste Poststation in Wolnzach gegründet. Nach ca. 80 Jahren im Familienbesitz mit eigener Brauerei übernahm das Gebäude mit Wirtshaus die Augustiner Brauerei München im Jahre 1930.

Traditionell bayerische und heimische Speisen und Getränke erfreuten immer schon die Gäste. Die Modernisierung und Renovierung des gesamten Gebäudes fand im Jahre 1996 statt. Im Frühjahr 2003 wurde der Innenhof zu einem gemütlichen Biergarten umgestaltet. Der Gasthof "Zur Post" ist beliebter Treffpunkt für die gesamte Familie und die örtlichen Vereine.

Wir vereinen die verschiedensten Ideen der kulinarischen Welt im Herzen der Hallertau.

Unser Restaurant ist bekannt für seine Küche mit höchsten Ansprüchen. Im stilvollen und familienfreundlichen Ambiente servieren wir euch sowohl altbewährtes als auch ausgefallene kulinarische Ideen.

Mein Team und ich legen höchsten Wert auf die Qualität unserer angebotenen Speisen und Getränke.

Augustiner Bräu Wagner KG und Wolnzach

Die Augustiner Brauerei gehört heute zu den sechs Großbrauereien in München. Sie war einst die Brauerei des Augustinereremitenklosters an der Neuhauser Straße, dessen Gründung auf das Jahr 1294 zurückgeht. Nach der Säkularisation wurde die Brauerei verpachtet, sie ist seit 1803 in bürgerlicher Hand. Der Freisinger Brauersohn Anton Wagner kaufte die Augustinerbrauerei 1829 und fülute sie erfolgreich bis zu seinem Tod. Seine Frau, sein Sohn, seine Enkel und Urenkel setzten das Unternehmen fort. Bis heute ist die Augustiner-Bräu Wagner KG eine Privatbrauerei. Auch nach der Umstellung auf industrielle Produktionsweisen 1885 blieb die Augustinerbrauerei in München. Sie zog in die Landsberger Straße um und baute die alte Braustätte zu einem bekannten Bierpalast im Zentrum Münchens aus. An gleicher Stelle bestehen Brauerei und Gaststätte bis heute.
Nachdem nun Augustiner also durch und durch münchnerisch ist, ist die Frage berechtigt, was die Brauerei mit Wolnzach zu tun haben soll.

Um das Jahr 1900 wuchs die Bedeutung des Bierabsatzes außerhalb der Stadtgrenzen für die Münchner Brauereien beträchtlich. Der sogenannte „Versand„ innerhalb Bayerns stellte einen wesentlichen neuen Absatzmarkt dar, der bei einigen Brauereien den Stadtverkauf sogar übertraf. Nach dem ersten Weltkrieg bemühten sich die Brauereien noch mehr um die Steigerung des bayerischen Absatzes, da sie erfahren hatten, dass ausländische Gebiete aus politischen Gründen sehr unsichere Liefergebiete sein können. Um das Versandgeschäft rentabel zu gestalten, bedurfte es eines Abnehmers, der das Produkt flächendeckend in seiner Region vertrieb und die Abnahme größerer Mengen zusicherte. So ging die Augustinerbrauerei in den l 930er Jahren dazu über, eigene Depots in den Regionen Bayerns zu einzurichten, so z.B. in Wolnzach, Traunstein und Kempten. Dabei war es üblich, eine auswärtige Landbrauerei aufzukaufen und auf deren Gelände die Niederlage der Münchner Brauerei aufzubauen. Damit hatte die Brauerei das Versandgeschäft in eigener Hand und war nicht auf Großhändler angewiesen. In Wolnzach hatte vor Augustiner bereits die Spatenbrauerei eine Bierniederlage eingerichtet.

Für die Augustinerbrauerei eröffente sich die Möglichkeit in Wolnzach Fuß zu fassen als 1931 Familie Alt ihre Postbrauerei mit Besitzungen und Feldern wegen Insolvenz verkaufen mußte. Inwiefern zuvor schon Beziehungen durch den Hopfeneinkauf bestanden, ist leider nicht bekannt. Der Eigentümer der Augustinerbrauerei Richard Wagner kaufte die modern ausgestattete Brauerei und veräußerte wieder die zugehörigen Felder. Teile der Ausstattung der Postbrauerei wurden ausgebaut und in der Augustinerbrauerei verwendet. Angeblich war Kaspar Alt in die Insolvenz geraten, weil er seine Fühler nach München ausgestreckt hatte und den Ausschank „Zum Sterneckerbräu„ im Tal übernommen hatte. Der Wiederaufbau des Ausschankes, der zuvor geschlossen war, wurde wohl zu kostspielig.

Auf dem Gelände der Postbrauerei Wolnzach konnte nun die Augustinerbrauerei ihr Bier, das mit der Bahn in Hirschen aus München angeliefert wurde, auf Flaschen abziehen und von hier im Umkreis ausliefern. Noch bis ca. 1965 wurde im Posthof abgefüllt, bis 1988 beherbergte er das Depot. In dieser Zeit tätigte auch der Verwalter der Bierniederlage den Hopfeneinkauf für die Brauerei hier vor Ort. Heute dient der Posthof als Lager für die Brauerei. Das Depot wurde bis 1994 in die Hopfenstraße verlegt und ist seither Am Brunnen tätig.

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